Namasteh! Ich bin seit einer Woche in Bombay und seitdem konstant unter Strom. Mir geht es gut, das wird viele von Euch freuen.
Ich werde aber versuchen, dort anzuknuepfen, wo wir uns getrennt haben.
Nach dem Besuch des Strandes besuchten wir Saint Mary's, die aelteste anglikanische Kirche oestlich des Suezkanals. Wow! Oestlich! Suez! Olympisches Gold!
Eine sehr huebsche Kirche mit alten Grabsteinen von Kolonialsyphilitikern und Ihrem legalen Anhang. Ach ja, vorher haben wir noch das Rathaus gesehen. (Dieser zeitliche Bruch gilt verhoertechnisch als Wahrheitssignal. Da koennt Ihr jeden Wuppertaler Rechtsreferendar westlich des Suezkanals fragen. Ihr seht, kein Schmuh, alles echt!)
Letzter Termin unserer kleinen Rundfahrt war ein grosses Geschaeft mit Einrichtungs- und Dekorationsgegenstaenden. Einer unserer Teilnehmer hatte explizit gebeten, dorthin zu gelangen, wo er einen grossen Steinganesha kaufen koennte. Den finde seine Frau so tuffi.
Ganesha ist der elefantenkoepfige Sohn des Gottes Shiva und der Parvati. Kein schlechter Start im Leben, so moechte ich meinen. Ich bin mit meinem Vater aber auch sehr zufrieden. Irgendwelche Vergleiche meiner Person mit Ganesha sind jedoch nicht angebracht. Insbesondere Ruesselwitze sind dankend verbeten.
Nun ja, eine solche Gottesfigur in riesig und aus Stein war also erwuenscht. Prima. Auf Wunsch wird unseren Gaesten auch Puderzucker in den...Tee geblasen.
Ich hatte also schon mit einem netten Kerl und Manager eines grossen Logistikunternehmens gesprochen, und den Transport klargemacht
Wie wir schnell merkten, betrieb der Eigner eine gutgehende Betruegerei. Der einzige ausreichend grosse Ganesha sollte angeblich aus Stein sein. Bei naeherer Betrachtung fiel uns auf, dass der Grossteil des flachen Rueckenstueckes grobe Maserung aufwies. Es war klar ersichtlich Betonguss auf Holzplatte. Weiteres Guetesiegel war der mit der Maurerkelle aufgetragene gruene Lack. Unsere zarten Hinweise hielten den Verkaeufer nicht davon ab, die tadellose Steinqualitaet weiter zu beteuern. Ich haette gerne sein Gesicht hineingestossen, wie man frueher einen jungen Hund mit der Nase in seine Hinterlassenschaft stiess, aber der Boden war picobello.
Dieser Verkaeufer war wirklich ekelhaft. Geleckt ist noch kein Ausdruck. Ich fragte unseren Fremdenfuehrer, ob er einer von zwei bestimmten Volksgruppen angehoert, die hier fuer Ihre skrupellosen Geschaeftspraktiken beruechtigt sind. Er bestaetigte dies. Ich hatte darauf etwas Muehe, unsere Gaeste aus dem Laden herauszubugsieren. Es gab immer noch etwas, was man UNBEDINGT sehen muesse, das Seelenheil haenge davon ab.
Irgendwann hatten wir es geschafft und fuhren Richtung Hotel. Der etwas enttaeuschte Unternehmer verabredete sich mit mir fuer seine bald folgende naechste Geschaeftsreise nach Indien, damit wir dann nach erfolgreicher Suche nach einem Steingott in Lebensgroesse mal ordentlich in die Kanne leuchten koennten. Der Wunsch sei ihm gewaehrt. Er zahlt.
Nach zwei Abschlussbierchen in der Hotelbar stiegen die Gaeste in Ihren Bus und fuhren ab.
Ich breche hier ab, hab noch zu tun. Kurze Info: ich bin in Bombay im Moment federfuehrend mit der Organisation Essen und Trinken des ersten Bombay Weihnachtsmarktes beschaeftigt.
Ich habe am Sonntag meine Bestellung ueber ein Vierteltonne Wuerstchen bestaetigt, damt wir die 3000 bis 10.000 Leute auch satt kriegen. Den Gluehwein bei 27 Grad ruehre ich auch noch an. Dazu noch ein paar hundert Portionen von 7 bis 10 weiteren Gerichten, die ich in Auftrag gegeben habe und ein paar Paletten Bier und Schnaps. Ich versuche, morgen weiter zu kommen.
Auch fuer Mattes und Stevie! Paco auch! Seval sowieso! Ja Woehler, auch fuer Dich!
Ich werde aber versuchen, dort anzuknuepfen, wo wir uns getrennt haben.
Nach dem Besuch des Strandes besuchten wir Saint Mary's, die aelteste anglikanische Kirche oestlich des Suezkanals. Wow! Oestlich! Suez! Olympisches Gold!
Eine sehr huebsche Kirche mit alten Grabsteinen von Kolonialsyphilitikern und Ihrem legalen Anhang. Ach ja, vorher haben wir noch das Rathaus gesehen. (Dieser zeitliche Bruch gilt verhoertechnisch als Wahrheitssignal. Da koennt Ihr jeden Wuppertaler Rechtsreferendar westlich des Suezkanals fragen. Ihr seht, kein Schmuh, alles echt!)
Letzter Termin unserer kleinen Rundfahrt war ein grosses Geschaeft mit Einrichtungs- und Dekorationsgegenstaenden. Einer unserer Teilnehmer hatte explizit gebeten, dorthin zu gelangen, wo er einen grossen Steinganesha kaufen koennte. Den finde seine Frau so tuffi.
Ganesha ist der elefantenkoepfige Sohn des Gottes Shiva und der Parvati. Kein schlechter Start im Leben, so moechte ich meinen. Ich bin mit meinem Vater aber auch sehr zufrieden. Irgendwelche Vergleiche meiner Person mit Ganesha sind jedoch nicht angebracht. Insbesondere Ruesselwitze sind dankend verbeten.
Nun ja, eine solche Gottesfigur in riesig und aus Stein war also erwuenscht. Prima. Auf Wunsch wird unseren Gaesten auch Puderzucker in den...Tee geblasen.
Ich hatte also schon mit einem netten Kerl und Manager eines grossen Logistikunternehmens gesprochen, und den Transport klargemacht
Wie wir schnell merkten, betrieb der Eigner eine gutgehende Betruegerei. Der einzige ausreichend grosse Ganesha sollte angeblich aus Stein sein. Bei naeherer Betrachtung fiel uns auf, dass der Grossteil des flachen Rueckenstueckes grobe Maserung aufwies. Es war klar ersichtlich Betonguss auf Holzplatte. Weiteres Guetesiegel war der mit der Maurerkelle aufgetragene gruene Lack. Unsere zarten Hinweise hielten den Verkaeufer nicht davon ab, die tadellose Steinqualitaet weiter zu beteuern. Ich haette gerne sein Gesicht hineingestossen, wie man frueher einen jungen Hund mit der Nase in seine Hinterlassenschaft stiess, aber der Boden war picobello.
Dieser Verkaeufer war wirklich ekelhaft. Geleckt ist noch kein Ausdruck. Ich fragte unseren Fremdenfuehrer, ob er einer von zwei bestimmten Volksgruppen angehoert, die hier fuer Ihre skrupellosen Geschaeftspraktiken beruechtigt sind. Er bestaetigte dies. Ich hatte darauf etwas Muehe, unsere Gaeste aus dem Laden herauszubugsieren. Es gab immer noch etwas, was man UNBEDINGT sehen muesse, das Seelenheil haenge davon ab.
Irgendwann hatten wir es geschafft und fuhren Richtung Hotel. Der etwas enttaeuschte Unternehmer verabredete sich mit mir fuer seine bald folgende naechste Geschaeftsreise nach Indien, damit wir dann nach erfolgreicher Suche nach einem Steingott in Lebensgroesse mal ordentlich in die Kanne leuchten koennten. Der Wunsch sei ihm gewaehrt. Er zahlt.
Nach zwei Abschlussbierchen in der Hotelbar stiegen die Gaeste in Ihren Bus und fuhren ab.
Ich breche hier ab, hab noch zu tun. Kurze Info: ich bin in Bombay im Moment federfuehrend mit der Organisation Essen und Trinken des ersten Bombay Weihnachtsmarktes beschaeftigt.
Ich habe am Sonntag meine Bestellung ueber ein Vierteltonne Wuerstchen bestaetigt, damt wir die 3000 bis 10.000 Leute auch satt kriegen. Den Gluehwein bei 27 Grad ruehre ich auch noch an. Dazu noch ein paar hundert Portionen von 7 bis 10 weiteren Gerichten, die ich in Auftrag gegeben habe und ein paar Paletten Bier und Schnaps. Ich versuche, morgen weiter zu kommen.
Auch fuer Mattes und Stevie! Paco auch! Seval sowieso! Ja Woehler, auch fuer Dich!
