AB HIER BANGALORE!
Ja liebe Freunde, ich habe Euch etwas laenger auf die Fortsetzung meines Tagebuches warten lassen. Ich bitte, dies zu entschuldigen. Im Gegensatz zu meiner letzten Indienreise habe ich an meiner jetzigen Wirkungsstaette sehr viel zu tun, und nicht so oft die Moeglichkeit, lange zu schreiben. Doch genug lamentiert. Wie der Helgolaender James Kruess sagte: "Haltet die Uhren an, vergesst die Zeit! Ich will Euch Geschichten erzaehlen."...also...raeusper....setz sich zurecht, nehm einen Schluck Laberwasser.....
Ich bin nach Anfertigung der schriftlichen Aufsichtsarbeiten (kann man das noch deutscher ausdruecken?Jawoll, Herr Oberstabsfeldwebel!!!) endlich in Bangalore angekommen, wo ich bei der METRO Cash & Carry INDIA Pvt. Ltd. meine Wahlstation absolviere. Leider konnte ich diesmal nicht mit Emirates fliegen, jedenfalls hatte meine Internetrecherche keinen bezahlbaren Flug angezeigt, der unter 20 Stunden dauerte.
So wurden es ca 15 Stunden mit einer anderen Airline. Ausser dem indiskutablen Service gab es noch zwei kleine Verzoegerungen zu beklagen. Auf dem Flug nach London hatten 2 Passagiere Verspaetung, so dass wir nicht puenktlich losfliegen konnten. Also, Economy koennen die nicht gebucht haben, denn dass einem so der Arsch nachgetragen wird, habe ich am eigenen Leibe noch nicht erfahren. Gemessen an der Wartezeit zwischen Bestellung und dem naechsten Drink konnte ich mir nicht vorstellen, das eine Boeing 777 auf mich wartet, nur weil ich mein Pausenbrot vergessen habe. Was machen die denn sonst fuer solche Leute? “Sehr geehrte Passagiere, leider muessen wir eine Zwischenlandung in Beirut machen, weil der kleine Lord Marc-Kevin Pipi muss, und er sagt, an Bord kann er nicht. Wir bedanken uns fuer Ihr Verstaendnis und wuenschen…..blabla).
Na ja, nachdem wir diese Bratwuerste endlich auch an Bord hatten, flogen wir ansonsten anstandslos nach London. Dort nahm ich den Flughafenbus, um binnen 30 Minuten ans andere Ende des Flughafens zu kommen (Heathrow ist nicht gerade klein, dafuer schlecht organisiert, wenigstens etwas).
Als ich endlich im Bollywoodbomber nach Bangalore sass, gab es die Kroenung. Die selbe Geschichte wie eben, wir warten auf Passagiere etc. Als die ihre mueden Aersche eine halbe Stunde nach Abflugzeit zum Checkin geschleift hatten, kam die Durchsage: “Sehr geehrte Passagiere und stinkende Penner in der Economy, mittlerweile sind die fehlenden Passagiere angekommen. Sie haben sich aber entschlossen, doch nicht mehr mitfliegen zu wollen! Leider ist Ihr Gepaeck an Bord unseres Frachtraumes. Daher muessen jetzt die Gepaeckluemmel den ganzen Flugzeugbauch ausraeumen bzw. durchsuchen, um das sonst herrenlose Gepaeck wieder auszuladen.
…….
Zusammen mit etwa 20 Leuten - darunter auch Omas und Kinder - versuchte ich, an der Stewardess vorbeizukommen, die von Ihrer Plastikgabel Gebrauch machen musste, um uns daran zu hindern, aus dem Notausgang zu springen, die Leute zu finden und mit ihren Innereien den Flughafen zu bemalen.
Nach dem langen Flug nach Bangalore, den ich mir mit 2 Gin Tonic und 5 Flaschen Weisswein etwas aufhuebschte (na gut, 0,2 l aber dafuer 5. Ehrlich, wenn ich mal abstuerze, dann findet Ihr mich garantiert bloed grinsend am treibenden Servierwagen festgeklammert. Schnorrer werden weggebissen!), landeten wir endlich. Der fruehen Morgenstunde wegen (ca. 5:30 Uhr) konnte ich leider nicht verifizieren, dass und ob Bangalore wirklich die Gartenstadt Indiens ist.
Endlich angekommen, dauerte es ein wenig, bis mein Gepaeck da war (damit hab ich nie Glueck!), die Einwanderungsformalitaeten waren dafuer schnell erledigt.
Als ich gehoert hatte, dass ich am Flughafen abgeholt werden wuerde, hatte ich mich zunaechst gefreut. Dies stellte sich aber als gar nicht so leicht heraus. Da die Loehne in Indien sehr niedrig sind und das hiesige Sozialsystem als eher kernig gelten darf, wird hier Service gross geschrieben. Deswegen war ich auch nicht der Einzige, der abgeholt wurde. Vielmehr sah es aus wie bei Grenzoeffnung 1989. Aber ohne Begruessungsgeld. Schade. Ich nehme alles, was ich kriegen kann. Da warteten dann also ein paar hundert Leute, ein Grossteil von Ihnen Fahrer, die alle kleine Zettelchen in der Hand halten, auf denen kleine Namen standen. Ich konnte mir also erstmal die Passagierlisten der letzten 2, 3 Fluege durchlesen, bis ich an den eigenen Chauffeur geriet.
Ja liebe Freunde, ich habe Euch etwas laenger auf die Fortsetzung meines Tagebuches warten lassen. Ich bitte, dies zu entschuldigen. Im Gegensatz zu meiner letzten Indienreise habe ich an meiner jetzigen Wirkungsstaette sehr viel zu tun, und nicht so oft die Moeglichkeit, lange zu schreiben. Doch genug lamentiert. Wie der Helgolaender James Kruess sagte: "Haltet die Uhren an, vergesst die Zeit! Ich will Euch Geschichten erzaehlen."...also...raeusper....setz sich zurecht, nehm einen Schluck Laberwasser.....
Ich bin nach Anfertigung der schriftlichen Aufsichtsarbeiten (kann man das noch deutscher ausdruecken?Jawoll, Herr Oberstabsfeldwebel!!!) endlich in Bangalore angekommen, wo ich bei der METRO Cash & Carry INDIA Pvt. Ltd. meine Wahlstation absolviere. Leider konnte ich diesmal nicht mit Emirates fliegen, jedenfalls hatte meine Internetrecherche keinen bezahlbaren Flug angezeigt, der unter 20 Stunden dauerte.
So wurden es ca 15 Stunden mit einer anderen Airline. Ausser dem indiskutablen Service gab es noch zwei kleine Verzoegerungen zu beklagen. Auf dem Flug nach London hatten 2 Passagiere Verspaetung, so dass wir nicht puenktlich losfliegen konnten. Also, Economy koennen die nicht gebucht haben, denn dass einem so der Arsch nachgetragen wird, habe ich am eigenen Leibe noch nicht erfahren. Gemessen an der Wartezeit zwischen Bestellung und dem naechsten Drink konnte ich mir nicht vorstellen, das eine Boeing 777 auf mich wartet, nur weil ich mein Pausenbrot vergessen habe. Was machen die denn sonst fuer solche Leute? “Sehr geehrte Passagiere, leider muessen wir eine Zwischenlandung in Beirut machen, weil der kleine Lord Marc-Kevin Pipi muss, und er sagt, an Bord kann er nicht. Wir bedanken uns fuer Ihr Verstaendnis und wuenschen…..blabla).
Na ja, nachdem wir diese Bratwuerste endlich auch an Bord hatten, flogen wir ansonsten anstandslos nach London. Dort nahm ich den Flughafenbus, um binnen 30 Minuten ans andere Ende des Flughafens zu kommen (Heathrow ist nicht gerade klein, dafuer schlecht organisiert, wenigstens etwas).
Als ich endlich im Bollywoodbomber nach Bangalore sass, gab es die Kroenung. Die selbe Geschichte wie eben, wir warten auf Passagiere etc. Als die ihre mueden Aersche eine halbe Stunde nach Abflugzeit zum Checkin geschleift hatten, kam die Durchsage: “Sehr geehrte Passagiere und stinkende Penner in der Economy, mittlerweile sind die fehlenden Passagiere angekommen. Sie haben sich aber entschlossen, doch nicht mehr mitfliegen zu wollen! Leider ist Ihr Gepaeck an Bord unseres Frachtraumes. Daher muessen jetzt die Gepaeckluemmel den ganzen Flugzeugbauch ausraeumen bzw. durchsuchen, um das sonst herrenlose Gepaeck wieder auszuladen.
…….
Zusammen mit etwa 20 Leuten - darunter auch Omas und Kinder - versuchte ich, an der Stewardess vorbeizukommen, die von Ihrer Plastikgabel Gebrauch machen musste, um uns daran zu hindern, aus dem Notausgang zu springen, die Leute zu finden und mit ihren Innereien den Flughafen zu bemalen.
Nach dem langen Flug nach Bangalore, den ich mir mit 2 Gin Tonic und 5 Flaschen Weisswein etwas aufhuebschte (na gut, 0,2 l aber dafuer 5. Ehrlich, wenn ich mal abstuerze, dann findet Ihr mich garantiert bloed grinsend am treibenden Servierwagen festgeklammert. Schnorrer werden weggebissen!), landeten wir endlich. Der fruehen Morgenstunde wegen (ca. 5:30 Uhr) konnte ich leider nicht verifizieren, dass und ob Bangalore wirklich die Gartenstadt Indiens ist.
Endlich angekommen, dauerte es ein wenig, bis mein Gepaeck da war (damit hab ich nie Glueck!), die Einwanderungsformalitaeten waren dafuer schnell erledigt.
Als ich gehoert hatte, dass ich am Flughafen abgeholt werden wuerde, hatte ich mich zunaechst gefreut. Dies stellte sich aber als gar nicht so leicht heraus. Da die Loehne in Indien sehr niedrig sind und das hiesige Sozialsystem als eher kernig gelten darf, wird hier Service gross geschrieben. Deswegen war ich auch nicht der Einzige, der abgeholt wurde. Vielmehr sah es aus wie bei Grenzoeffnung 1989. Aber ohne Begruessungsgeld. Schade. Ich nehme alles, was ich kriegen kann. Da warteten dann also ein paar hundert Leute, ein Grossteil von Ihnen Fahrer, die alle kleine Zettelchen in der Hand halten, auf denen kleine Namen standen. Ich konnte mir also erstmal die Passagierlisten der letzten 2, 3 Fluege durchlesen, bis ich an den eigenen Chauffeur geriet.
Labels: Flieger ueber BANGALORE

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