Fire and rice

Monday, November 19, 2007

Am Abend fuhr ich dann mit einer Riksha nach Hause. Die dafuer noetigen Verhandlungen mit den Fahrern sind am Anfang immer etwas schwierig. In Chennai haben die Rikshas zwar auch Taxameter, diese sind oft auch brandneu, werden aber in ihrem Leben niemals, und ich meine NIEMALS benutzt. Vielleicht muss der Halter bei Anmeldung sein Geraet vorweisen J und zeigen, dass es laeuftJJ, im Geschaeftsbetrieb kommt es aber nicht zum EinsatzJJJ. Es ist zwar Vorschrift, aber Vorschriften interessieren in Indien keinen Meter.
Das ist kein Problem, wenn man nach einiger Zeit weiss, was eine bestimmte Strecke grundsaetzlich kostet. Dazu kommen noch weitere weiche Faktoren. Wenn man nett mit dem Fahrer plaudert, oder einfach nur so zaeh verhandelt, dass es ihm ein anerkennendes Kopfwackeln abnoetigt, geht er im Preis vielleicht noch einmal 10 Rupien runter. Ansonsten entwickelt sich sich der Preis streng an der individuellen Nachfrage. Wenn man einen Koffer dabei hat, wird es teurer, denn der Fahrer weiss, dass man ihn (den Koffer) nicht tragen will oder kann. Nachts ist es teurer, im Berufsverkehr ist es teuer, wenn man weiss ist, ist es teurer, wenn er keine Lust hat, ist es teurer, wenn man zum Wineshop faehrt, also in seinen Augen ein reicher Saeufer ist (im Gegensatz zu ihm, er ist armer Alkoholiker), wird es teurer, wenn man zum Nachtclub faehrt, fuer ihn also unsaegliche unzuechtige faszinierende Schweinereien vorhat, bei denen vielleicht sogar Frauen anwesend sind, wird es teurer, es wird eigentlich immer teurer. Billiger wird es ....nie.

In Bangalore handeln die Fahrer entweder auch einen Preis aus, oder sie benutzen das Taxameter und fordern im Vorfeld einen Aufschlag. Dann koennen Sie sich regelmaessig aber nicht mehr an die kuerzeste Strecke erinnern, fahren mit Dir ans andere Ende der Stadt, wo Ihr Cousin wohnt, den man nach dem Weg fragen kann. Der weiss es auch nicht.

Sowieso ist es schwierig,
einen Mann von und auf der Strasse nach dem Weg zu fragen.
Er ist schlicht nicht im Stande, Dir zu sagen, dass er den Weg nicht kennt. Er wackelt also ein paarmal bedeutsam mit dem Kopf, und schildert Dir dann ungefaehr den Weg nach irgendwo. Wenn Du nochmal nachhakst, wird er Dir einen anderen Weg beschreiben. Erstens moechte er gerne helfen (schick in die Wueste!), zweitens ist es ihm peinlich, seine Unkenntnis zu offenbaren und drittens macht es ihm Spass, sich mit Dir zu unterhalten. Als alter Inder kann ich aber anhand der Art des Kopfwackelns, sowie an der Art, wie er beschreibt, ziemlich sicher sagen, ob an seiner Wegbeschreibung etwas dran ist oder nicht.
Aehnlich verhaelt es sich auch mit den Rikshafahrern. Wenn man sie vor Fahrtantritt fragt, ob sie den Weg kennen, ob sie wissen, wo z.B. die Koramangala Road ist, wackeln sie mit dem Kopf. Das kann heissen "Klar! Spring rein!", aber auch "Ich glaube, mein Cousin kennt einen, der diesen Namen schon mal gehoert hat!". Jedenfalls muss man sich seiner Ortskenntnis versichern, und ihn notfalls wegschicken, denn wo immer er auch hinfaehrt, er will am Ende Geld. Wenn das Ziel auch nicht erreicht wurde, war die Fahrt doch schoen! Ausserdem ist er soo lange gefahren, und der Verkehr war soo anstrengend, dass er dafuer doch auch was verdient hat. Und zwar so viel, wie die Fahrt zum Ziel kostet, und keine Rupie weniger! Trinkgeld waere nett. Da hab ich mich schon mit Manchen ernsthaft streiten muessen. Ts-ts!

Aber Ihr seid doch bestimmt gespannt auf die fiese Rache der Oma Huehnchen oder warum das Empire fuer mich gestorben ist, oder?
Nun. Am Abend meines ersten Arbeitstages bekam ich ein kleines Huengerchen.


Da ich das Glueck habe, sehr zentral zu wohnen, und gute Restaurants/Kneipen/Bars/Nightclubs/Opiumhoehlen zu Fuss zu erreichen sind, war es ein kurzer Weg bis zur Church Street. Mit dem aus Chennai und Mumbai alias Madras und Bombay geschulten Auge suchte und fand ich ein Restaurant, dass einen sehr guten und saueberen Eindruck auf mich machte. Die hatten sogar draussen einen Drehspiessgrill, an dem knusprigen Grillhuehnchen schwindlig wurde. Drinnen suchte ich mir einen Tisch, und schaute mir die Leute an. Als der Kellner schliesslich ankatzbuckelte, bestellte ich ein halbes Huehnchen vom Grill samt eines Glases Fresh Lime Soda, vergleichbar einer selbstgemachten Limonade.
Ich dachte ein bisschen nach, und fand, dass es fuer einen glaeubigen Hindu, der an Reinkarnation in jedweder Lebensform glaubt oder einen Jain (Ihr erinnert Euch) schon ein krasser Anblick sein muss, wenn er an solch einem Vogelkrematorium vorbeigeht. Ob mein Huehnchen jetzt jemandes Oma war oder nicht, ist eine Glaubensfrage. Dies focht mich jedoch nicht weiter an und ich langte tuechtig zu.

“Mag mir Gott auch boese sein, der Hunger treibt die Oma rein!”

Na gut. Die halbe Oma. Halb so schlimm. Obwohl...arme Oma.

Doch wenn das Huehnchen auch zart war, erwies sich die alte Dame doch als umso zaeher. Etwa eine Stunde nachdem ich nach Hause gegangen war, fing es in meinem Bauch an zu rumoren. Das tat richtig weh, alle 5 Minuten eine Krampfphase. Auch wenn es keinen Brechreiz und den entsprechenden Antagonisten gab -dem Herrgott sei’s gedankt, getrommelt und gepfiffen- fuehlte ich mich doch so mies wie seit meiner Kinderzeit nicht mehr. Nicht das meine Kindheit mies gewesen waere. Ganz im Gegenteil. Sonne, Saft und Samba! Aber solche Krankheiten hatte ich ab einem bestimmten Alter nicht mehr.

Vom Schmerz gezeichnet und nicht ganz bei mir, ueberlegte ich, ob ich das naechste Mal, wenn mir eine Schwangere berichtet, wie sehr der Kleine doch strampelt und tritt, ich ihr nicht mit Schaum vor dem Mund antworten sollte:
” Alter, ich hab mal ne Oma gefressen, weisst Du wie die auskeilt?!”
Ich beschloss, mir dies zu ersparen wuerde es mich doch nicht nur meine Reputation kosten, sondern auch einen laengeren Aufenthalt in einem Sanatorium ohne Tueren bescheren. Ausserdem soll mein keine fiesen Witze ueber und mit schwangeren Frauen machen, sondern respektvoll und nett zu Ihnen sein.

Nach einer weitestgehend schlaflosen Nacht fragte ich meine Vermieterin um Rat. Diese gab mir zunaechst homoeophatische Medikamente. Diese verschafften auch Linderung, kurierten mich in diesem Falle aber nicht (obwohl sie das in der Vergangenheit regelmaessig taten).
Also liess ich mich am naechsten Tag (Sonntag natuerlich, der Krankwerde-Schluesselverlier- Wasserrohrbruch-Tag) ins Spital bringen, in dem ich gut behandelt wurde. Die einzige Krankenhauserfahrung in Indien zuvor war der Tag, an dem ich meinen Kollegen mit Verdacht auf Malaria ins Zentralkrankenhaus in Bombay brachte. Das war ein Schlachthaus! Zuerst dachte ich, die sind ja alle schwul! Dann merkte ich, dass die rosa Kittel, die sie trugen, dermassen oft mit Blut und anderen ganz besonderen Saeften durchtraenkt worden waren, das die vierzehntaegige Waesche mit kaltem Wasser nicht alles herausbrachte.
Das hiesige Krankenhaus war gut, dem Arzt reichte die Beschreibung meiner Symptome, um eine Lebensmittelvergiftung zu diagnostizieren.
Diese war mit entsprechender Medikamentation binnen weniger Tage weg. Darueber hinaus erfuhr ich, dass mein Kollege aus den Niederlanden anlaesslich des Besuchs seiner Eltern ebenfalls mit diesen dort spies und alle vom Huehnchen krank wurden. Er durfte sogar 3 Tage im Krankenhaus verbringen. Er hat wiederum Bekannte, denen dort aehnliches passiert ist.

Ihr versteht, dieses Restaurant ist fuer mich gestorben.
Es heisst Empire.

Labels:

Nach ein paar Stunden Schlaf hatte ich Gelegenheit mich ein wenig umzusehen und ein paar Strassen um unser Haus zu erkunden. Dabei fiel mir auf, wie angenehm doch das Klima in Bangalore ist. Es ist im Vergleich zu Bombay oder Madras kuehl und trocken, da es auf ca. 900 m ueber Meereshoehe liegt. Bedauerlicherweise und so unerforscht wie das Innere einer beruehmten deutschen Aufstrichspezialitaet ist fuer mich die erheblich staerkere Luftverschmutzung in dieser Stadt. Zwar ist der Verkehr dem von Madras vergleichbar, aber die Abgase stehen in der Luft. Ich nehme an, dass die Kuestennaehe mit dort ueblichem leichten Wind fuer Abhilfe sorgt. Hier sorgt keiner fuer Abhilfe. Wie auch?

Abends lud mich mein Vermieter zu einer kleinen Tour mit dem Auto durch die Nachbarschaft ein, um mir einen Ueberblick ueber die umliegenden Restaurants, Bars und Supermaerkte etc. zu geben.
Anschliessend assen wir sehr gut chinesisch, unter anderem etwas, was ich aus Bombay kenne. Dort war ich einst zu spaeter Nachtstunde mit meinem Freund Bunty (sprich: banti) in den schaukelnden Fahrstuhl bzw. fahrenden Schaukelstuhl eines ziemlich abgewrackten Hotels geklettert, etwa vom Gateway of India aus am Taj vorbei direct an der See gelegen. Auf dem Dach angelangt, bot sich mir der volle Blick auf den Hafen von Bombay bei Nacht. Schoener Anblick! Sehr schoen. Dort pfiffen wir auf die Sperrstunde sowie den Kellner herbei, tranken, und assen….naaa…. devils fried lamb. Kleine sehr scharfe knusprige Lammstreifen. Sehr viel Chili. Damit wurden die Laemmer schon gemaestet. Und das..aeaeaeahh…mag ich. Naja.

Und das bestellte ich auch beim Chinesen. Langer Rede kurzer Sinn.

Am naechsten Morgen wurde ich von einer jungen Dame abgeholt, die die Assistentin vom Personalchef ist, und am Telefon sehr gut Leute anschnauzen kann. Aber zu mir ist sie sehr nett. Sie hiess mich im Buero herumsitzen, organisierte jedoch Securitychipkarte, Handykarte und auch sonst einiges. Ich habe dann den Rest des Tages damit verbracht, ein Buch ueber das Grosshandelsgeschaeft onter baesonderer Baeroecksechtegong onseres Onternaehmens zu lesen.

Demnaechst wieder hier: “Die fiese Rache der Oma Huehnchen”, oder warum das Empire fuer mich gestorben ist…

Labels:

Als ich meinen Fahrer dann gefunden hatte (alles muss man selber machen), halfen mir 2 Mann gerne dabei, mein Gepaeck zum Wagen zu tragen. Ohne, dass ich das angeordnet, oder nur erbeten haette. Im Gegenteil, ich hatte es Ihnen strengstens verboten! Das scherte die beiden aber nicht weiter. Ich zog also die Koffer als Trolleys hinter mir her, als beide ploetzlich anfingen, zu fliegen. Unterstuetzt von meinen beiden Sargnaegeln. Da es im Flugzeug keinen Geldautomaten gegeben hatte (!), hatte ich keine Rupien bei mir. Nur ein paar Euroscheine und Muenzen. Davon gab ich ein 2-Eurostueck dem Frecheren von beiden, zusammen mit einem faulen Winken und der Information, dass dies 120 Rupien wert und damit genug fuer beide sei. Es ist etwa 12 mal so viel, wie man ueblicherweise geben wuerde. Den Einwand des jetzt Verzweifelteren von beiden, er bekomme die Muenze nicht gewechselt, und ich moege ihm lieber Euroscheine geben, liess ich gaenzlich unberuecksichtigt.

Nachdem ich solchermassen wieder ein Gefuehl fuer Indien entwickeln konnte, fuhren wir ca. 45 Minuten ins Zentrum Bangalores. Dort wurde ich trotz der fruehen Stunde von meinem Gastgeber persoenlich in Stellvertretung eines seiner Manager empfangen, der mich sehr freundlich begruesste. Nach kurzem Gespraech liess ich mir mein Zimmer weisen und stieg ab. Dass das Zimmer moebliert sein wuerde, war mir gemeldet worden. Dass auch ueberall Klamotten haengen und das Zimmer auch so einen eher bewohnten Eindruck machen wuerde, war mir hingegen neu. Des Raetselns jedoch muede legte ich mich ins Bett. Und schlief ersteinmal. Nicht ein.

Labels:

AB HIER BANGALORE!

Ja liebe Freunde, ich habe Euch etwas laenger auf die Fortsetzung meines Tagebuches warten lassen. Ich bitte, dies zu entschuldigen. Im Gegensatz zu meiner letzten Indienreise habe ich an meiner jetzigen Wirkungsstaette sehr viel zu tun, und nicht so oft die Moeglichkeit, lange zu schreiben. Doch genug lamentiert. Wie der Helgolaender James Kruess sagte: "Haltet die Uhren an, vergesst die Zeit! Ich will Euch Geschichten erzaehlen."...also...raeusper....setz sich zurecht, nehm einen Schluck Laberwasser.....

Ich bin nach Anfertigung der schriftlichen Aufsichtsarbeiten (kann man das noch deutscher ausdruecken?Jawoll, Herr Oberstabsfeldwebel!!!) endlich in Bangalore angekommen, wo ich bei der METRO Cash & Carry INDIA Pvt. Ltd. meine Wahlstation absolviere. Leider konnte ich diesmal nicht mit Emirates fliegen, jedenfalls hatte meine Internetrecherche keinen bezahlbaren Flug angezeigt, der unter 20 Stunden dauerte.

So wurden es ca 15 Stunden mit einer anderen Airline. Ausser dem indiskutablen Service gab es noch zwei kleine Verzoegerungen zu beklagen. Auf dem Flug nach London hatten 2 Passagiere Verspaetung, so dass wir nicht puenktlich losfliegen konnten. Also, Economy koennen die nicht gebucht haben, denn dass einem so der Arsch nachgetragen wird, habe ich am eigenen Leibe noch nicht erfahren. Gemessen an der Wartezeit zwischen Bestellung und dem naechsten Drink konnte ich mir nicht vorstellen, das eine Boeing 777 auf mich wartet, nur weil ich mein Pausenbrot vergessen habe. Was machen die denn sonst fuer solche Leute? “Sehr geehrte Passagiere, leider muessen wir eine Zwischenlandung in Beirut machen, weil der kleine Lord Marc-Kevin Pipi muss, und er sagt, an Bord kann er nicht. Wir bedanken uns fuer Ihr Verstaendnis und wuenschen…..blabla).

Na ja, nachdem wir diese Bratwuerste endlich auch an Bord hatten, flogen wir ansonsten anstandslos nach London. Dort nahm ich den Flughafenbus, um binnen 30 Minuten ans andere Ende des Flughafens zu kommen (Heathrow ist nicht gerade klein, dafuer schlecht organisiert, wenigstens etwas).
Als ich endlich im Bollywoodbomber nach Bangalore sass, gab es die Kroenung. Die selbe Geschichte wie eben, wir warten auf Passagiere etc. Als die ihre mueden Aersche eine halbe Stunde nach Abflugzeit zum Checkin geschleift hatten, kam die Durchsage: “Sehr geehrte Passagiere und stinkende Penner in der Economy, mittlerweile sind die fehlenden Passagiere angekommen. Sie haben sich aber entschlossen, doch nicht mehr mitfliegen zu wollen! Leider ist Ihr Gepaeck an Bord unseres Frachtraumes. Daher muessen jetzt die Gepaeckluemmel den ganzen Flugzeugbauch ausraeumen bzw. durchsuchen, um das sonst herrenlose Gepaeck wieder auszuladen.
…….

Zusammen mit etwa 20 Leuten - darunter auch Omas und Kinder - versuchte ich, an der Stewardess vorbeizukommen, die von Ihrer Plastikgabel Gebrauch machen musste, um uns daran zu hindern, aus dem Notausgang zu springen, die Leute zu finden und mit ihren Innereien den Flughafen zu bemalen.

Nach dem langen Flug nach Bangalore, den ich mir mit 2 Gin Tonic und 5 Flaschen Weisswein etwas aufhuebschte (na gut, 0,2 l aber dafuer 5. Ehrlich, wenn ich mal abstuerze, dann findet Ihr mich garantiert bloed grinsend am treibenden Servierwagen festgeklammert. Schnorrer werden weggebissen!), landeten wir endlich. Der fruehen Morgenstunde wegen (ca. 5:30 Uhr) konnte ich leider nicht verifizieren, dass und ob Bangalore wirklich die Gartenstadt Indiens ist.
Endlich angekommen, dauerte es ein wenig, bis mein Gepaeck da war (damit hab ich nie Glueck!), die Einwanderungsformalitaeten waren dafuer schnell erledigt.
Als ich gehoert hatte, dass ich am Flughafen abgeholt werden wuerde, hatte ich mich zunaechst gefreut. Dies stellte sich aber als gar nicht so leicht heraus. Da die Loehne in Indien sehr niedrig sind und das hiesige Sozialsystem als eher kernig gelten darf, wird hier Service gross geschrieben. Deswegen war ich auch nicht der Einzige, der abgeholt wurde. Vielmehr sah es aus wie bei Grenzoeffnung 1989. Aber ohne Begruessungsgeld. Schade. Ich nehme alles, was ich kriegen kann. Da warteten dann also ein paar hundert Leute, ein Grossteil von Ihnen Fahrer, die alle kleine Zettelchen in der Hand halten, auf denen kleine Namen standen. Ich konnte mir also erstmal die Passagierlisten der letzten 2, 3 Fluege durchlesen, bis ich an den eigenen Chauffeur geriet.

Labels:

Monday, December 11, 2006

Ein paar Tage spaeter bei gleichbleibendem Wasserpegel waren wir dann doch wieder im Bike and Barrel. Das ist auch gar nicht schlecht. An diesem Abend hatten wir aber nach Sperrstunde um 1 den Kanal noch lange nicht voll. Dem Herrgott sei's gedankt, getrommelt und gepfiffen: eine milde Seele berichtete von einer Discothek in einem Hotel mit nicht ganz so vielen Sternen, die bis 3 aufhat. Namens Sparks. Dort kamen wir, damals fuer mich ungewohnt, mittlerweile ein alter Hut nur als Paerchen rein. Ausreichend females hatten wir nicht dabei, aber der Rest kam auch noch irgendwie rein. Der Abend dort war nicht spektakulaer, aber ich lernte dort eine kleine Gruppe erfolgreicher junger Inder bzw. Madrassi kennen. Sehr wohlhabend, sehr einflussreich und dennoch sehr witzig und angenehm. Wird selten.
Die sah ich am naechsten Tag wieder. Natuerlich im B&B.
Es faellt mir gerade auf, dass ich seit laengerem nur noch von meiner Fortbewegung zwischen fuer den Leser gleichermassen unerheblichen und langweiligen Diskotheken schreibe. Das geht so nicht weiter.

Am Abend dieses Tages erhielt ich Kunde, dass neben der alltaeglichen Feierabendbeschallung im B&B in einer anderen Discothek ein DJ auflegen werde, der das sonst in London und Shanghai tut.
Ich sammelte die Meinen und schickte sie gen DJ-Location. Der DJ konnte einiges. Nach einem sehr angenehmen Abend wollte ich eigentlich mit ein paar Freunden nach Hause fahren. Das war aber nicht moeglich. Vor dem Hotel stand das Wasser etwa kniehoch. Nach etwa einer Stunde Wartezeit gelang es dann einem, eine Rik zu organisieren, die im Schritttempo vor das Hotel schwamm. Nach zaehen Verhandlungen konnte der Fahrer ueberredet werden, uns fuer das Dreifache des Preises mitzunehmen. Nachdem wir vor Parins Haus angelegt hatten, wollte der Fahrer fuer den Rest der Fahrt (500m) nicht mehr 250 Rupien, sondern 350 Rupien. Er nahm an, dass er das mit sittenlosen Auslaendern wie mir machen koenne. Daraufhin blies Parin dem Fahrer dermassen den Marsch, dass es beim urspruenglichen Preis blieb. Dabei musste ich in dem "...nie im Leben!!! Es war 250 und es bleibt 250!!! Entweder 250 oder wir steigen hier aus und geben Dir gar nichts!!!! Komm Goetz, wir steigen aus!...." meine Beinkleider hochkrempeln und ein Stueck durchs Wasser waten, um den Fahrer zu beeindrucken. Das konnte er dann doch nicht mit ansehen. Ich fuhr barfuss, weitestgehend nass und mit hochgekrempelten Anzughosen nach Hause, was ein sehr wuerdiger Anblick gewesen sein muss.

Wednesday, November 29, 2006

Namasteh! Ich bin seit einer Woche in Bombay und seitdem konstant unter Strom. Mir geht es gut, das wird viele von Euch freuen.
Ich werde aber versuchen, dort anzuknuepfen, wo wir uns getrennt haben.

Nach dem Besuch des Strandes besuchten wir Saint Mary's, die aelteste anglikanische Kirche oestlich des Suezkanals. Wow! Oestlich! Suez! Olympisches Gold!
Eine sehr huebsche Kirche mit alten Grabsteinen von Kolonialsyphilitikern und Ihrem legalen Anhang. Ach ja, vorher haben wir noch das Rathaus gesehen. (Dieser zeitliche Bruch gilt verhoertechnisch als Wahrheitssignal. Da koennt Ihr jeden Wuppertaler Rechtsreferendar westlich des Suezkanals fragen. Ihr seht, kein Schmuh, alles echt!)

Letzter Termin unserer kleinen Rundfahrt war ein grosses Geschaeft mit Einrichtungs- und Dekorationsgegenstaenden. Einer unserer Teilnehmer hatte explizit gebeten, dorthin zu gelangen, wo er einen grossen Steinganesha kaufen koennte. Den finde seine Frau so tuffi.
Ganesha ist der elefantenkoepfige Sohn des Gottes Shiva und der Parvati. Kein schlechter Start im Leben, so moechte ich meinen. Ich bin mit meinem Vater aber auch sehr zufrieden. Irgendwelche Vergleiche meiner Person mit Ganesha sind jedoch nicht angebracht. Insbesondere Ruesselwitze sind dankend verbeten.

Nun ja, eine solche Gottesfigur in riesig und aus Stein war also erwuenscht. Prima. Auf Wunsch wird unseren Gaesten auch Puderzucker in den...Tee geblasen.

Ich hatte also schon mit einem netten Kerl und Manager eines grossen Logistikunternehmens gesprochen, und den Transport klargemacht

Wie wir schnell merkten, betrieb der Eigner eine gutgehende Betruegerei. Der einzige ausreichend grosse Ganesha sollte angeblich aus Stein sein. Bei naeherer Betrachtung fiel uns auf, dass der Grossteil des flachen Rueckenstueckes grobe Maserung aufwies. Es war klar ersichtlich Betonguss auf Holzplatte. Weiteres Guetesiegel war der mit der Maurerkelle aufgetragene gruene Lack. Unsere zarten Hinweise hielten den Verkaeufer nicht davon ab, die tadellose Steinqualitaet weiter zu beteuern. Ich haette gerne sein Gesicht hineingestossen, wie man frueher einen jungen Hund mit der Nase in seine Hinterlassenschaft stiess, aber der Boden war picobello.

Dieser Verkaeufer war wirklich ekelhaft. Geleckt ist noch kein Ausdruck. Ich fragte unseren Fremdenfuehrer, ob er einer von zwei bestimmten Volksgruppen angehoert, die hier fuer Ihre skrupellosen Geschaeftspraktiken beruechtigt sind. Er bestaetigte dies. Ich hatte darauf etwas Muehe, unsere Gaeste aus dem Laden herauszubugsieren. Es gab immer noch etwas, was man UNBEDINGT sehen muesse, das Seelenheil haenge davon ab.

Irgendwann hatten wir es geschafft und fuhren Richtung Hotel. Der etwas enttaeuschte Unternehmer verabredete sich mit mir fuer seine bald folgende naechste Geschaeftsreise nach Indien, damit wir dann nach erfolgreicher Suche nach einem Steingott in Lebensgroesse mal ordentlich in die Kanne leuchten koennten. Der Wunsch sei ihm gewaehrt. Er zahlt.

Nach zwei Abschlussbierchen in der Hotelbar stiegen die Gaeste in Ihren Bus und fuhren ab.


Ich breche hier ab, hab noch zu tun. Kurze Info: ich bin in Bombay im Moment federfuehrend mit der Organisation Essen und Trinken des ersten Bombay Weihnachtsmarktes beschaeftigt.
Ich habe am Sonntag meine Bestellung ueber ein Vierteltonne Wuerstchen bestaetigt, damt wir die 3000 bis 10.000 Leute auch satt kriegen. Den Gluehwein bei 27 Grad ruehre ich auch noch an. Dazu noch ein paar hundert Portionen von 7 bis 10 weiteren Gerichten, die ich in Auftrag gegeben habe und ein paar Paletten Bier und Schnaps. Ich versuche, morgen weiter zu kommen.
Auch fuer Mattes und Stevie! Paco auch! Seval sowieso! Ja Woehler, auch fuer Dich!

Friday, November 17, 2006

Fuer den Nachmittag hatte ich eine kleine Stadtrundfahrt organisiert, an der ein paar Unternehmer sowie der Praesident der IHK Niederbayern teilnahmen. Zunaechst fuhren wir ins Bronzemuseum, wo viele z.T 1000 Jahre alte Goetterstatuen gezeigt werden. Bei kompetenter Beratung ist sowas sowohl interessant, als auch schoen (Das Auge guckt schliesslich mit!).
Naechster Termin war der Tempel von Mylapore, den ich von aussen schon kannte. Jetzt wollte ich mehr. In den Tempel von Mylapore schritt ich fuerbass!
Ganz tolles Bauwerk, sehr interessante Geschichten dazu (kommen in die Sparbuechse, falls ich mal nichts zu erzaehlen habe). Leider ist photographieren hier ausdruecklich strengstens verboten. Besagte ausdrueckliche Strenge weicht aber goettlich-gnaediger Milde, sobald 25 Rupien in einer Zahlstube im Tempelinneren abgedrueckt werden. Money makes the world go around!
Daraufhin fuehren wir zum Marina Beach, dem bereits erwaehnten Strand. Hier stiegen wir aus und gingen ein paar Meter spazieren. Dabei fand der IHK-Praesident im Sand eine angespuelte halbgebrochene Staue der Goettin Lakshmi. Diese war im Tsunami wohl weggerissen worden.
Da er sie nicht mit nach Deutschland nehmen wollte, schenkte er sie mir, wofuer ich nach wie vor sehr dankbar bin, wird sie mir doch nicht nur die Erinnerung an Madras wachhalten, sondern Ihrer goettlichen Rolle entsprechend Wohlstand und Erfolg bringen.

So, mal wieder musste ich den ganzen Tag arbeiten (das tun aber auch andere hier). Jetzt werde ich mich zu KFC verholen, ein Huhn in meinem Bauch beerdigen und danach im Bike&Barrel mit ein paar Kaltgetraenken nachspuelen. Dabei wuensche ich mir viel Spass!

Gehabt Euch wohl, ich versuche, zuegig mehr zu schreiben. Wenn das hier ueberhaupt jemand liest?! Hallo?........ HAAAAALLLLLOOOOOOO!?............

Thursday, November 16, 2006

Die Rueckfahrt gestaltete sich ob des chaotischen Verkehrs als schwierig. (Der Monsun unterspuelt viele Strassen und hoehlt jeden Riss zu einem grossen Schlagloch aus. Das wird dann mit versehentlich hineinfallenden Autos gefuellt, diese mit Teer bestrichen und fertig ist die A7.)
Wir brauchten etwa zweieinhalb Stunden fuer eine 30 Minuten-Strecke.
Damit hatten wir an dem Tag ueber sieben Stunden im Bus verbracht.
Wir hatten jedoch so guenstig geplant, dass wir rechtzeitig zum naechsten Tagesordnungspunkt im Hotel waren: die 2-3 Bier an der Bar waren auch noetig, wir wollten ungern darauf verzichten.

Am Abend hatte der Generalkonsul zu einem Empfang geladen. Der stets empfangsbereite Huebi fehlte nicht. Er trank viel und ass nicht wenig.
Auch lernte ich viele interessante Leute kennen.
Grosse Freude bereiteten mir die offen gegrillten Langusten. Der Hummer haengt mir zum Hals raus!
Ich wiederum bereitete dem Oberkellner Freude. Dreimal bat ich ihn um Weisswein, nein, der ist doch warm, pfui Spinne, wer soll das denn trinken, neinnein, sein sie so gut und besorgen sie eine kalte Flasche, vielen Dank, ich bin gleich wieder da. Bei einem Ueberbrueckungs-
Gin Tonic unterhielt ich mich dann so nett mit Thomas, einem Logistikmann, dass ich ein wenig die Zeit aus dem Auge verlor. Beim naechsten Besuch bei Oberst Kellner war die Flasche Weisswein schon wieder warm. Aber man kann ja eine neue holen.
Ich glaub, vergessliche Sprittis sind fuer Kellner echt die Pest.

Waehrend der Party gelang es mir noch, flugs eine gefuehrte Stadtrundfahrt fuer 6 Unternehmer an naechsten Tag zu organisieren. Das ist prinzipiell nicht leicht, weil es wenige Stadtkundige gibt, die gut Deutsch sprechen. Einen kannte, ihn rief ich an. Er sagte ja, ich sagte Mensch. Is ja doll.
Zum Abschluss liess ich mich noch mit Thomas beim Minister Huber vorstellen, der aeusserst interessiert reagierte. Vermutlich machten wir einen juengeren, etwas weniger langweiligen Eindruck als manch anderer. Auch tranken wir zu dem Zeitpunkt lecker Bier.
Er sagte zum Anfang, er freue sich, endlich mal einen der Organisatoren kennenzulernen: in den anderen Grossstaedten haetten sich die "Chambristen" komplett rangeschmissen, uns habe er kaum wahrgenommen. Lob? Tadel? Wahrscheinlich beides.

Leider musste ich diese launige Voellerei vorzeitig abbrechen, um meine neue Kollegin vom Flughafen abzuholen. Die Kammer hatte mir hierzu freundlicherweise einen Wagen samt Fahrer zur Verfuegung gestellt. Dort angekommen merkte ich schnell, dass ich noch in aller Ruhe einen Drink zu mir haette nehmen koennen. Zwar war Ihr Flug nicht verspaetet, ich hatte aber vergessen, dass es mit den Pass- und Visakontrollen recht lange dauert, bis man wirklich draussen steht.
Schliesslich kam sie dann doch raus, einigermassen fit, und wir fuhren nach Indira Nagar. Dort wohnen wir.
Am naechsten Tag hatte ich den Wecker so gestellt, dass wir puenktlich um 1o a.m. im Hotel sein wuerden. Zwar sprach die Einladung von 9 a.m., jedoch hatte die Reiseleiterin der Delegation ihren Schaefchen mehrfach eingebleut, es beginne erst um 10.
Im Endeffekt hielt der Minister eine kurze Ansprache schon vor 10, diese richtete sich aber ausschliesslich an indische Unternehmer. Beim anschliessenden Stehbuffet-gestuetzten Networking (oft nur Kartentausch ueber zu vollen Tellern) unterhielt ich mich gut mit meinen Freunden und Bekannten und nutzte die Gelegenheit, der neuen Kollegin ein paar Fragen zu beantworten.
Generell war ich leicht enttaeuscht ueber das Event. Ein paar Tage vorher hoerte ich, dass die zustaendigen Mitarbeiter die Einladung an die ggf. an Gespraechen und eventuellen Vertragsvorverhandlungen interessierten indischen Unternehmer 4-5 Tage vorher abgeschickt hatten!! Und ich spreche hier ueber die CEOs/Eigentuemer von mittleren und grossen Unternehmen! Ich dachte, ich hoere nicht richtig. Laut einer Mitarbeiterin lohne es sich nicht, die Sachen, wie von mir angesprochen, zwei Monate vorher zu verschicken. Die Eingeladenen bzw. deren Mitarbeiter wuerden das sowieso wieder vergessen. O regio, o mores!
Ob das tatsaechlich stimmt, weiss ich natuerlich nicht; jedenfalls merkte ich, dass der Kontakt zwischen den Parteien bis auf erfreuliche Ausnahmen nicht wie gewuenscht stattfand, bzw. die Parteien nicht ausreichend Ihrer Branche nach hatten sortiert werden koennen.
So etwas ist unangenehm, man kann jedoch nur bedingt daran arbeiten. So konnten wir die Gespraeche etwas auflockern, ein paar Gespraechspartner zusammenbringen etc. Man macht sich halt nuetzlich.

Etwas Geduld, der naechste Post kommt Morgen. Vielleicht auch Fotos.

Wednesday, November 15, 2006

Am Dienstag morgen mussten wir zeitig aus den Federn (herrliche Formulierung, leicht angestaubt mit schoener Patina, man nimmt sie aus dem Regal und versucht sich daran zu erinnern, wann man sie zuletzt verwendet hat).
Im Taj Coromandel***** schlief der bayerische Wirtschaftsminister Huber. Sein Hofstaat ebenfalls. Eine Handvoll Gesinde sowie ca 30 Wirtschaftsdelegierte waren im selben Gasthof abgestiegen. Da Ihr Flug Verspaetung hatte und sie nach Ankunft um 2.00 nachts wohl erstmal den Staub von den Lebern waschen mussten, sah es am naechsten Tag ein wenig so aus, als waeren versehentlich nur Bestattungsunternehmer mitgekommen.

Insgesamt machte die Truppe aber einen sehr sympathischen Eindruck. Nachdem der Minister vom Generalkonsul begruesst worden war, setzten diese sich in einen Mercedes mit Deutschlandfaehnchen (Halloo!! WM ist durch!) und brausten davon. Die 40 Mann Gefolge passten leider auch nach indischen Massstaeben nicht mit in die E-Klasse und musste die gecharterten Busse besteigen. Auch ich.

Gemeinsam besuchten wir einige Industriewerke wie zum Beispiel Sundaram, einen grossen Automobilzulieferer. Da ich bisher auch viele Unternehmen der Mittelklasse kennengelernt hatte, war ich erstaunt ob der geleckt sauberen Werkshallen mit modernsten Maschinen. Vielleicht werden die wirklich sauber geleckt. Arbeitskraefte sind ja da und schoen sieht's auch aus.

Im Laufe des Tages besuchten wir auch das Winergy-Werk von Siemens Flender, die hier modernste Windkraftanlagen bauen. Sehr imposant: die fuer Pruefverfahren eingesetzten Maschinen kosten Millionen und sehen so aus wie ein Haeuschen aus Stahl, aus dem so ein langer duenner Affenp...schande, dass ich jetzt keinen Vergleich parat habe. Jedenfalls kommt da so'n Pinorrek raus und misst die gefertigten Teile in ungehoerter Praezision. Dufte!

Im anschliessenden Vortrag waren fuer mich nicht so sehr die technischen und oekonomischen Details der Firma interessant, sondern vielmehr der erste Redner.
Er hat Winergy gerade an Siemens verkauft.
Witzigerweise sah dieser Redner Henry Kissinger sehr aehnlich. (Fuer die juengeren Leser: Henry Kissinger spielt nicht bei Chelsea, sondern war u.a. Aussenminister der USA)
Dieser Mann wirkte auf mich wie ein Symbol der Nachkriegszeit: mit einem grossen Haupt, stark untersetzt, verschwitzt mit lockigen Resthaaren und einer riesengrossen Hornbrille. Aber brilliant, der Mann! Glasklar und hammerhart. Dennoch sehr sympathisch.

Sein Fazit fuer die Unternehmer kann wie folgt wiedergegeben werden:
1. Wer auf schoenen Autobahnen fahren will, soll nach China gehen; wer Geld verdienen will, soll nach Indien gehen.
2. Wenn Ihr nach Indien wollt, geht jetzt dorthin. In wenigen Jahren kommen die Inder zu uns.
Und dann ist Schluss mit lustig!

So, Schluss ist nicht nur mit lustig, sondern auch mit diesem post. Heute mach ich frueher Schluss, und werde mich gleich lustig in der Sonne aalen. Morgen wird der Post fortgefuehrt. Und zwar volle Pulle! Ciao!

Tuesday, November 14, 2006

Geschafft! Was lange gaert wird endlich Wut!
Liebe Lesegemeinde, ich bitte die lange Durststrecke zu entschuldigen. Wir haben vor einer Viertelstunde eine Praesentation fertiggestellt, die uns ueber eine Woche gekostet hat. Das lag nicht an Computerproblemen, sondern an aeusserst schwieriger Recherche, noch auf Nachfrage schwammiger Auftragspraezisierung und dem nahezu unbearbeitetem Feld.
Im Groben sei verraten, dass es hierbei um den verbesserten Export indischer Gueter nach Deutschland geht bzw. beim Kongress in drei Tagen in Hyderabad gehen wird.
Mehr beim naechsten ausfuehrlichen post.
Morgen hab ich wahrscheinlich Zeit, um wieder einen etwas laengeren Bericht abzufassen.
Uebrigens, naechsten Montag gehe ich fuer 4 Wochen nach Bombay! Cookie, wa?