Monday, November 19, 2007

Als ich meinen Fahrer dann gefunden hatte (alles muss man selber machen), halfen mir 2 Mann gerne dabei, mein Gepaeck zum Wagen zu tragen. Ohne, dass ich das angeordnet, oder nur erbeten haette. Im Gegenteil, ich hatte es Ihnen strengstens verboten! Das scherte die beiden aber nicht weiter. Ich zog also die Koffer als Trolleys hinter mir her, als beide ploetzlich anfingen, zu fliegen. Unterstuetzt von meinen beiden Sargnaegeln. Da es im Flugzeug keinen Geldautomaten gegeben hatte (!), hatte ich keine Rupien bei mir. Nur ein paar Euroscheine und Muenzen. Davon gab ich ein 2-Eurostueck dem Frecheren von beiden, zusammen mit einem faulen Winken und der Information, dass dies 120 Rupien wert und damit genug fuer beide sei. Es ist etwa 12 mal so viel, wie man ueblicherweise geben wuerde. Den Einwand des jetzt Verzweifelteren von beiden, er bekomme die Muenze nicht gewechselt, und ich moege ihm lieber Euroscheine geben, liess ich gaenzlich unberuecksichtigt.

Nachdem ich solchermassen wieder ein Gefuehl fuer Indien entwickeln konnte, fuhren wir ca. 45 Minuten ins Zentrum Bangalores. Dort wurde ich trotz der fruehen Stunde von meinem Gastgeber persoenlich in Stellvertretung eines seiner Manager empfangen, der mich sehr freundlich begruesste. Nach kurzem Gespraech liess ich mir mein Zimmer weisen und stieg ab. Dass das Zimmer moebliert sein wuerde, war mir gemeldet worden. Dass auch ueberall Klamotten haengen und das Zimmer auch so einen eher bewohnten Eindruck machen wuerde, war mir hingegen neu. Des Raetselns jedoch muede legte ich mich ins Bett. Und schlief ersteinmal. Nicht ein.

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